Wussten Sie schon?
Über 80 % aller Immobilienkäufe werden per Kredit finanziert.

Immobilienkredite finanzieren Haus- oder Wohnungskauf langfristig und planbar.
Über 80 % aller Immobilienkäufe werden per Kredit finanziert.

Ein Immobilienkredit ist für viele Menschen der wichtigste und größte Kredit ihres Lebens. Er macht es möglich, eine eigene Wohnung oder ein Haus zu kaufen, zu bauen oder umfangreich zu modernisieren. Angesichts steigender Immobilienpreise und des Wunsches nach langfristiger Sicherheit setzen die meisten Käufer in Deutschland auf eine Finanzierung über einen Immobilienkredit, da nur wenige den Kaufpreis aus Eigenkapital aufbringen können.
Der Immobilienkredit ist in der Regel ein Annuitätendarlehen. Das bedeutet: Der Kreditnehmer zahlt über eine vereinbarte Laufzeit gleichbleibende Raten (Annuitäten), die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzen. Zu Beginn ist der Zinsanteil hoch und der Tilgungsanteil niedrig. Mit fortschreitender Rückzahlung verschiebt sich dieses Verhältnis zugunsten der Tilgung.
Die Laufzeiten bei Immobilienkrediten sind deutlich länger als bei Konsumkrediten – oft zwischen 10 und 30 Jahren. Da es sich um sehr hohe Summen handelt, sind Planung, Kalkulation und Zinssicherung besonders wichtig.
Die Zinsen für Immobilienkredite sind entscheidend für die Gesamtbelastung. Bereits geringe Unterschiede wirken sich über Jahrzehnte massiv auf die Kosten aus. Die Höhe hängt von mehreren Faktoren ab:
Bonität des Kreditnehmers (Einkommen, Sicherheiten, Schufa)
Eigenkapitalanteil: Je mehr Eigenkapital eingebracht wird, desto günstiger die Konditionen.
Immobilienwert: Lage, Baujahr und Zustand beeinflussen die Finanzierung.
Zinsbindung: Eine längere Zinsbindung schafft Sicherheit, kann aber zunächst etwas höhere Zinsen bedeuten.
Annuitätendarlehen: Der Standard in Deutschland. Planbare Raten, Sicherheit und Klarheit.
Volltilgerdarlehen: Kredit wird innerhalb der Zinsbindung vollständig getilgt.
Forward-Darlehen: Sichert heutige Zinsen für eine Anschlussfinanzierung in der Zukunft.
Bauspardarlehen: Kombination aus Sparphase und Darlehensphase – interessant für langfristige Planungen.
Eigentum statt Miete: Mit jeder Rate investieren Sie in Ihre eigene Immobilie.
Planbarkeit: Feste Raten über Jahre schaffen Verlässlichkeit.
Vermögensaufbau: Immobilien gelten als sichere Kapitalanlage.
Niedrige Zinsen (historisch betrachtet): Auch wenn sie schwanken, sind Immobilienkredite oft günstiger als viele andere Finanzierungen.
Ein häufig diskutiertes Thema: Lohnt sich Kaufen oder Mieten?
Kaufen: Langfristig investieren Sie in eigenes Vermögen, sind aber stark gebunden.
Mieten: Mehr Flexibilität, keine langfristigen Schulden, aber keine Vermögensbildung.
Entscheidend sind die individuellen Lebensumstände, die Region und die Zukunftsplanung.
Empfohlen sind mindestens 20 % der Kaufsumme plus Nebenkosten.
Sie benötigen eine Anschlussfinanzierung. Der neue Zinssatz kann höher oder niedriger sein.
Ja, allerdings oft gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Sondertilgungen sind meist begrenzt möglich.
Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. Maklerprovision.
Ja, z. B. KfW-Kredite für energieeffizientes Bauen oder Sanieren sowie regionale Förderprogramme.

